Coaching

Jeder Mensch ist ein kleines Universum – entdecken Sie es!

Als Coaching wird die Begleitung von Klienten auf Augenhöhe im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe verstanden. Coaching-Inhalte können berufliche und private Themen sein; beides greift meistens ineinander.
Coaching ist nichts elitäres, was nur Spitzensportler oder erfolgreiche Menschen in Anspruch nehmen, um noch erfolgreicher zu werden. Und es müssen auch keine besonderen (psychischen) Störungen oder ähnliche Krankheitsbilder vorliegen.

Ähnlich wie ein Profifußballteam manchmal aufgrund der Intervention durch den Teamcoach nach der Halbzeitpause wie ausgewechselt spielt, so benötigen wir auch manchmal professionelle Hilfe von außen. Erfahrungsgemäß entstammen solche Anlässe alten, langjährigen Gewohnheiten, die einen daran hindern, seinen eigenen Weg zu finden oder persönlichen Ziele zu erreichen ( z.B. mit dem Rauchen aufzuhören, dass Wunschgewicht zu erreichen oder zu halten (Jo-Jo-Effekt) oder endlich mehr Zeit für Entspannung und Selbstzufriedenheit zu finden.) Oder die Anlässe sind Folge ganz neuer Fragestellungen: welcher Beruf erfüllt mich wirklich, wie finde ich neuen Sinn in meinem Leben nachdem die Kinder aus dem Haus sind, nach einer Trennung vom langjährigen Partner, oder …

Im Coaching arbeite ich mit dem breit gefächerten Methodenkoffer der CoreDynamik (CoreDynamik-Institut)  nach Dr. Bernhard Mack.  In der CoreDynamik verbinden sich wesentliche Elemente der humanistischen Psychologie mit modernen Management-Tools und bewährten Ansätzen der Intuitionsschulung.
Mit achtsamer Präsenz, meinem Einfühlungsvermögen, meiner feinen Wahrnehmung, Lebenserfahrung und fundierten dreijährigen Ausbildung zum CoreDynamik-Coach/ Trainer, stehe ich Ihnen zur Seite.

Als Coaching Räume stehen uns die Natur und mein Raum in der Elbstraße 4 zur Verfügung. Da die Heilkräfte der Natur seit alters her bekannt sind, können wir uns daher ihre beruhigenden und stabilisierenden Wirkungen, mit Hilfe von hochreinen ätherischen Ölen,  auch „ins Haus holen“. Sie bieten uns darüber hinaus wunderbare Einsichten und Möglichkeiten zur Prozessunterstützung.

Wozu Coaching?

Im Alltag sind wir in der Regel auf „Autopilot“ gestellt. Nur ca. 10% ist bewusster Geist, Verstand. Die anderen 90% sind unbewusst und steuern unsere Wahrnehmung, Gefühle und unser Verhalten.

Der unbewusste Geist sind unsere Gewohnheiten, Automatismen, Glaubenssätze, Grundüberzeugungen, Erfahrungen und unsere bewusst oder unbewusst abgelegten Persönlichkeitsanteile (sog. Schatten). Das Erkennen und Annehmen dessen befähigt uns, in die Selbstverantwortung für unser Glück, unsere Freiheit und Unabhängigkeit zu kommen.

Im Coaching-Prozess wird unser Blick liebevoll auf unser ‚So-geworden-Sein‘ – unsere kulturellen Prägungen, unsere bisherigen Erfahrungen und selbst-begrenzenden Glaubenssätze über uns und die Welt da draußen –  aber auch auf die darin angelegten Potenziale gerichtet.

Schematische Darstellung eines Coaching-Prozesses

Ich biete Ihnen Hilfestellung bei privaten und beruflichen Wachstumsschritten, Veränderungsprozessen und Entscheidungsfindungen sowie zur Persönlichkeitsstärkung ebenso wie zur Vorbeugung von Burn-out und Überforderung an.
Denn:
Statt das Mögliche zu entfalten, beschränken wir uns meist auf das Wahr-Schein-liche.

Jemand, der beispielsweise viel „auf den Kopf bekommen“ hat, beschränkt sich in seiner Hin-Bewegung (nach B. Hellinger) auf Andere lieber auf das Wahrscheinliche – er lässt es lieber sein. Weil er erwartet – statistisch – dass er wieder „eine drauf“ bekommt. Damit beschränkt er sich auf das Wahrscheinliche und bringt sich um die Möglichkeit / die neue Erfahrung, dass es ja mal gut gehen könnte.

Statt jetzt ganz hier zu sein, leben wir in der Vergangenheit und Zukunft mit dem Ergebnis, dass die Zukunft, die wir vor Augen haben, nicht anders sein kann als die Vergangenheit.
Nur in der Gegenwart kann ich korrigierende Erfahrungen machen. Denn die Welt ist jetzt doch eine andere Welt, als damals, als es weh tat oder mir etwas fehlte, und ich noch klein oder jünger war. Wenn ich aber aufgrund meines Lebens in der Wahrscheinlichkeit, eine neue und diesesmal gute Erfahrung zu machen, nicht riskiere,  dann können die Bilder, die ich mir von der Zukunft mache nur genauso aussehen, wie ich sie von der Vergangenheit habe. Ich verpasse den Moment, in dem ich den Unterschied machen kann.

Ist es nicht besser

  • zu schauen, was jetzt da ist,
  • zu bemerken, was ich jetzt brauche und
  • zu nehmen, was es jetzt gibt,

als in Furcht zu leben vor dem, was ich längst über-lebt habe, und den Moment zu verpassen, in dem ich etwas NEUES tun könnte?

Kennen Sie das auch in Ihrem Leben?

  • Vielleicht im Bezug auf das Wagnis,  neue Liebe & Partnerschaft wieder zuzulassen?
  • Mit alten schädlichen Gewohnheiten aufzuhören, wie z.B. dem Rauchen (weil „Es klappt ja sowieso nicht und ich nehme doch nur wieder zu.“)
  • Oder noch einmal neue Schritte zu gehen – beruflicher oder privater Natur – und sich selbst dann auszubremsen?

Statt Achtsamkeit üben wir Vermeidung und Erwartung:
Statt zu schauen, was ist, vermeiden wir, was sein könnte. Und erwarten angstvoll, was nicht sein soll.

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten:
Wo kämen wir hin.
Und niemand ginge, um zu schauen, wohin man käme,
wenn man ginge.

(Kurt Marti)

Durch Achtsamkeit üben wir: innehalten, wahrnehmen, annehmen und loslassen.
Das sind die Schlüssel zur inneren Balance und Zufriedenheit.
Durch die Reflexion der eigenen Verhaltensmuster und des persönlichen Blickwinkels verändern wir unsere Wahrnehmung. Wenn wir unsere Wahrnehmung verändern, werden wir das, was wir bisher auf vertraute Weise gesehen haben, auf neue Weise sehen: Die Welt ist dieselbe, aber es gibt neue Zusammenhänge und eine neue Betrachtungsweise.
Wir werden liebevoller zu uns selbst und wirken anders auf unser Außen ein. Der Kreis schließt sich…

 „Die beste Weise, sich um die Zukunft zu kümmern, besteht darin, sich sorgsam der Gegenwart zuzuwenden.“
(Thich Nhat Hanh)

Weitere häufige Coaching-Themen sind Kommunikationsprobleme

Wussten Sie, dass in unserer gesamten zwischenmenschlichen Kommunikation über 90 %  unbewusst stattfinden? Folglich können wir auf bewusst-rationaler Ebene zunächst auf diesen „unsichtbaren“ Anteil des Kommunikationsprozesses nicht so leicht zu-greifen.
Zum Be-greifen des ganzheitlichen Kontextes menschlicher Kommunikation fehlt uns in diesem „90%-Bereich“ genau dies: das Greifbare! Unsere Körpersprache liefert einen guten Hinweis auf Aspekte dieser 90%.

Jedes Verhalten ist Kommunikation:
Das „verhalten“ das einzige Verb in unsere Sprache ist, zu dem es kein Gegenteil gibt (niemand kann sich nicht verhalten), wird deutlich, wie immerwährend Körpersprache ist.
Ergo: Wir kommunizieren immer! Ob wir wollen oder nicht. Ob wir es wissen oder nicht.

Und unser Körper kommuniziert auch mit uns. Daher wird in meinem Coaching der Körper, seine Haltung, seine Empfindungen, immer mit einbezogen.

„Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.“
(Christian Morgenstern)